Augenlasern Kosten: Alle Methoden im Preisvergleich
Was Augenlasern kostet, hängt vor allem von der Methode ab – die Spanne reicht von einigen Hundert bis zu mehreren Tausend Euro pro Auge. Dieser Ratgeber stellt die Preise aller gängigen Verfahren gegenüber und erklärt, warum sie sich unterscheiden und was die Krankenkasse übernimmt.
Das Wichtigste in Kürze
- Laserverfahren kosten je nach Methode ca. 700–3.000 € pro Auge, Linsenverfahren ca. 2.500–4.200 € pro Auge.
- Am günstigsten sind Oberflächenverfahren (Trans-PRK, PRK/LASEK), am teuersten unter den Lasermethoden ist die SMILE-Methode.
- Gesetzliche Krankenkassen zahlen refraktive Eingriffe grundsätzlich nicht (IGeL); private Versicherer entscheiden im Einzelfall.
- Seriöse Komplettpreise enthalten Vor- und Nachuntersuchungen – bei „ab”-Preisen genau nachfragen.
- Für beide Augen etwa das Doppelte einplanen; viele Kliniken bieten Ratenzahlung.
Was kostet Augenlasern nach Methode?
Je moderner und aufwändiger die Technik, desto höher der Preis. Die folgende Tabelle zeigt typische Richtwerte pro Auge in Deutschland – der verbindliche Preis ergibt sich erst nach einer individuellen Voruntersuchung.
| Verfahren | Preis pro Auge (ca.) |
|---|---|
| Trans-PRK / PRK / LASEK | 700–1.800 € |
| LASIK (klassisch) | 1.000–2.000 € |
| Femto-LASIK | 1.250–2.500 € |
| ReLEx SMILE | 2.000–3.000 € |
| Presbyond | ab ca. 2.900 € |
| Phake Linse (ICL) | 2.750–4.200 € |
| Refraktiver Linsentausch (Multifokallinse) | 2.500–4.000 € |
Stand: Oktober 2026. Richtwerte pro Auge; für beide Augen verdoppelt sich der Betrag in etwa. Einen vertieften Überblick finden Sie auf unserer Seite Augenlasern Kosten.
Warum sind die Preise so unterschiedlich?
Mehrere Faktoren bestimmen den Preis: die Methode und Lasertechnologie (Oberflächenverfahren sind günstiger als Femto-LASIK oder SMILE), die Erfahrung des Operateurs, der Umfang des Komplettpreises (sind Vor- und Nachsorge sowie mögliche Nachkorrekturen enthalten?), die Stärke der Fehlsichtigkeit und der Standort der Klinik. Ein niedriger Preis ist kein Qualitätsmangel – entscheidend sind ein transparenter Komplettpreis und eine gründliche Voruntersuchung. Geprüfte Anbieter stellen Sie in unserem Kliniken-Vergleich gegenüber.
Zahlt die Krankenkasse das Augenlasern?
Nein. Refraktive Eingriffe gelten als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) und werden von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nicht übernommen. Private Versicherer erstatten häufiger – vor allem bei medizinischer Notwendigkeit oder wenn der Tarif refraktive Chirurgie einschließt. Lassen Sie sich vorab einen Kostenvoranschlag ausstellen.
Gibt es eine Finanzierung?
Ja. Viele Kliniken bieten Ratenzahlung oder eine 0-%-Finanzierung an, sodass sich die Kosten über mehrere Monate verteilen lassen. Zudem lässt sich eine medizinisch begründete Behandlung unter Umständen als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend machen – das klären Sie mit Ihrem Steuerberater. Ob sich der Eingriff für Sie eignet, zeigt ein erster Check über unseren Online-Berater.
Häufige Fragen zu den Kosten
Was ist die günstigste Methode zum Augenlasern?
Am günstigsten sind die Oberflächenverfahren PRK, LASEK und Trans-PRK ab etwa 700–1.800 € pro Auge.
Was kostet Augenlasern für beide Augen?
In etwa der doppelte Preis pro Auge – je nach Methode ungefähr 1.600 € bis 6.000 €.
Warum ist SMILE teurer als LASIK?
SMILE nutzt modernste Femtosekundenlaser-Technik, die höhere Geräte- und Verfahrenskosten verursacht.
Übernimmt die gesetzliche Kasse die Kosten?
Nein, Augenlasern ist eine individuelle Gesundheitsleistung. Private Versicherer zahlen je nach Tarif im Einzelfall.
Redaktioneller Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine augenärztliche Beratung. Die genannten Preise sind marktübliche Richtwerte (Stand: Oktober 2026) und können je nach Anbieter, Region und Befund abweichen. Ein verbindlicher Preis ergibt sich erst nach individueller Voruntersuchung.