Symptome eines Nachstars
Die Symptome ähneln denen des ursprünglichen Grauen Stars, sind jedoch nicht so ausgeprägt:
- Verschwommenes Sehen: Die Sicht wird zunehmend unscharf.
- Blendempfindlichkeit: Lichtquellen erscheinen heller oder unangenehm.
- Sehvermögen bei Dämmerung: Besonders bei schlechten Lichtverhältnissen verschlechtert sich die Sicht.
- Schleiersehen: Manche Betroffene berichten von einem Gefühl, als würden sie durch einen Schleier schauen.
Behandlung des Nachstars
Die gute Nachricht: Ein Nachstar lässt sich schnell und schmerzfrei behandeln. Mit einer Lasertherapie, dem sogenannten YAG-Laser, wird die trübe Linsenkapsel geöffnet. Dieser Eingriff dauert nur wenige Minuten, erfordert keine Betäubung und verbessert das Sehvermögen sofort.
Der Laser erzeugt eine winzige Öffnung in der Kapsel, durch die das Licht wieder ungehindert auf die Netzhaut fällt. Das Ergebnis ist eine klare Sicht, ohne dass eine erneute Operation notwendig ist.
Vorbeugung und Nachsorge
Ein Nachstar lässt sich nicht vollständig vermeiden, da er von der individuellen Wundheilung und Zellaktivität abhängt. Allerdings kann die Wahl moderner Linsen während der Grauen-Star-Operation das Risiko verringern. Nach der Operation sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen wichtig, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Fazit
Der Nachstar ist eine häufige, aber gut behandelbare Folge einer Grauen-Star-Operation. Dank moderner Lasertherapie können Betroffene ihre Sehkraft schnell zurückgewinnen. Wenn Sie nach einer Grauen-Star-Operation bemerken, dass Ihre Sicht nachlässt, zögern Sie nicht, Ihren Augenarzt aufzusuchen – eine schnelle Behandlung bringt oft eine deutliche Verbesserung.